Geistiges Heilen: Wie es wirkt

Ein anderer Blickwinkel als die Schulmedizin.

 

Nach Ansicht der Schulmedizin entstehen Krankheiten durch  reale Ursachen, durch Fehlernährung, zu wenig Bewegung, durch Bakterien und Viren usw. Natürlich hat auch dieser Blickwinkel seine Berechtigung, ist aber unvollständig.  Denn die Schulmedizin richtet wenig Aufmerksamkeit auf die Frage, warum der Eine erkrankt und der Andere gesund bleibt.  Schon Louis Pasteur soll gesagt haben: "Auf den Nährboden kommt  es an."

 

Wenn man in diese Richtung weiterdenkt, dann entdeckt  man auch, dass ein Teil der Ursachen für eine Erkrankung beim Erkrankten selbst liegen. Auf einer unbewussten Ebene lässt er zu, dass er krank wird. Geistiges Heilen geht davon aus, dass eine körperliche Erkrankung eine emotionale und damit auch eine seelisch geistige Ursache hat. Eine Krankheit zeigt dann auch, dass man aus seiner Mitte heraus gefallen ist und kann ein Weg unserer Seele sein uns zu zeigen, dass wir ungesunde Glaubenssätze in uns uns tragen oder manchmal einfach auch nur Raubbau mit unserem Körper betrieben haben.

 

Befinden kommt oft vor dem Befund, heißt es. Wenn wir uns nicht gut für fühlen, kann dieses Befinden schon ein Ausdruck von stockender Lebensenergie sein. Auch dieses Befinden sollten wir ernst nehmen und es energetisch behandeln, auch wenn es noch keinen Befund gibt.

 

Schätzungen gehen davon aus, dass sich für 80% aller Patienten, die einen Allgemeinmediziner aufsuchen keine Befunde diagnostizieren lassen. (Quelle: KLaus Dieter Paschke: Was heilt") 

Schlussfolgert man weiter, dann leiden die meisten Menschen unter Krankheiten, die von der Schulmedizin nicht gesehen werden können und denen die Schulmedizin auch nicht helfen kann. Energetisches bzw. Geistiges Heilen kann hier also eine große Lücke schließen.

 

Es funktioniert, aber wie?

 

Geistig geheilt wurde schon immer.  Berühmte Ärzte wie wie z.B. Paracelsus waren, was heute in Vergessenheit geraten ist, vor allen auch Geistheiler. Kann man bei den Heilungsgeschichten des Neuen Testaments an dessen historische Wahrheit zweifeln, lassen sich das Wirken von Paracelsus, Mesmer oder auch Mrs. Backer Eddy und Bruno Göring historisch belegen.

 

Die moderne Physik kann  uns nun heute nun auch  die Wirkung der Geisten Heilens nachvollziehen lassen. Je näher man in die Materie eintaucht, desto weniger existiert sie. Die Welt, so wie sie wahrnehmen ist eine Illusion, die aufgrund unserer Sinneswahrnehmung, also durch elektrische Impulse in die Nervenbahnen, im Gehirn zusammengebaut wird. Wenn Materie aber nicht existiert, was existiert dann?

Was überall gegenwärtig ist,  ist Energie, also Schwingung und Information. Auch unserer Körper ist dann eine Ansammlung von Schwingung und Information, die durch das Bewusstsein als individuelle Einheit zusammengehalten wird.

 

Wenn wir also mit belastenden Gedanken, Gefühlen, schwierigen vergangene Erlebnisse umgehen müssen. Dann haben diese auch eine eigene Schwingung, die sich dann auf materieller Ebene in unserer Wahrnehmung als Krankheit ausdrückt.

 

Geistheilung wirkt auf diese „negative“ Schwingung ein und versucht den Kranken wieder mit der Schwingung des Quantenfeldes, dem Feld das alle Möglichkeiten enthält, der Harmonie des Göttlichen wieder in Kontakt zu bringen. Wegen der Versachlichung, den der Begriff des Quantenfeldes mit sich bringt, spreche ich lieber, wegen der umhüllenden und damit auch heilenden emotionalen Wirkung von Ewigkeit und Unendlichkeit oder aber auch von Gott oder dem göttlichen Feld.

 

Um dauerhaft gesund zu werden, ist es daher auch notwendig, die krankheitsfördernden Ursachen zu erkennen, damit diese nicht die Wirkung des göttlichen Feldes überlagern.

 

 

 

Manchmal werde ich von Klienten gefragt: Glauben Sie auch, das die Behandlung wirkt? Meine Antwort darauf lautete meistens. „ Wichtig für Sie ist es, dass Sie glauben dass es wirkt, mein Glauben ist zweitrangig".

 

Glauben kann Berge versetzen, so heißt es. Der Glauben ist unserer Zugang zum Geist und durch die  Ausrichtung unserer Gedanken gestalten wir uns unsere eigene Wirklichkeit. Wie Gedanken bzw. die Ausrichtung des Geistes heilen können wird im Placebo-Effekt deutlich.

 

In der Medizin ist mit Placebo ein Medikament gemeint, das keinen Wirkstoff enthält. Bei der Verabreichung  werden die Patienten aber in dem Glauben gelassen, dass das Medikament  das wirksame Substrat enthält. Wissenschaftlich bewiesen ist in Doppelblind Studien, dass auch die Pille ohne Substanz von positiver Wirkung auf den Krankheitsverlauf ist. Wie mir jemand, der mit der Zulassung von Arzneimitteln beschäftigt ist, einst anvertraute, ist in den Studien, die der Zulassung eines Medikaments vorausgehen, das Placebo häufig das wirksamste Medikament. Dieses müsste also eigentlich auf den Markt gebracht werden und dem Patienten verabreicht werden.

 

Und natürlich ist es auch beim Geistigen Heilen wünschenswert, dass die Patienten an den Erfolg der Behandlung glauben, und noch besser, wenn sie an eine Verbindung an das göttliche Feld glauben. 

 

Für diejenigen unter uns, die das menschliche Bewusstsein ausschließlich an die Hirnfunktion gekoppelt sehen, besteht also die Herausforderung auch im üben von Vertrauen.

 

 

 

Eine ausführliche Beschreibung der Wirkweise Geistigen Heilens findet man bei: 

Was heilt - vom Menschsein in der Medizin

 

und natürlicher der Klassiker unter den Geistheilerbüchern: Die Heilung durch den Geist  von Stefan Zweig

sehr schön auch: Otmar Jenner Resonazmedizin

und intellektuell sehr ansprechend die Passage  über Geistheilung in  Eugen Drewerman: Tiefenpsychologie und Exegese Bd 2

 

 

Weiter wirklich sehenswert:

Bruce Lipton 1

 

Bruce Lipton 2